In einer Presseaussendung der oberösterreichischen Arbeiterkammer wird eindringlich vor dem kostenpflichtigen Internet-Telefonanbieter Content Services Limited aus Mannheim gewarnt. Bei der Webseite skype.at, die dieses deutsche Unternehmen betreibt, handelt es sich nicht um die österreichische Webseite des hinlänglich bekannten Internet-Telefonanbieter Skype Technologies aus Luxemburg!
Vielmehr wird auf skype.at mit sehr ähnlichem Logo und sehr ähnlicher optischer Aufmachung ein anderes Produkt beworben. Der große Unterschied liegt im Preis! Sofort nach der Registrierung, die man auf skype.at durchführen muss um das Programm herunterladen zu können, flattert eine Rechnung über ? 96,-- ins Haus.
Die Ähnlichkeit der beiden Webseiten ist für unerfahrene Benutzer zu groß und führt schnell zu Verwirrungen. Leider bemerken viele Konsumenten diesen Irrtum erst viel zu spät und müssen feststellen, dass sie mit ihrer Anmeldung automatisch einen 2 Jahresvertrag abgeschlossen haben. Im Vergleich dazu sehen Sie hier die ?echte? Webseite von Skype.
Content Services Limited, kein unbeschriebenes Blatt
Die deutsche Firma Content Services Limited ist beim Konsumentenschutz bereits einschlägig bekannt. Dieses Unternehmen betreibt auch die Homepage www.opendownload.de, über die es viele Konsumentenbeschwerden gibt.
Empfehlung und Musterbrief zum Rücktritt der AK
Usern, die auf das Angebot auf skype.at versehentlich hereingefallen sind, rät Dr. Georg Rathwallner der zuständige Ansprechpartner der Arbeiterkammer, zunächst mit einem Brief den Rücktritt zu erklären.
Auch bei den darauf folgenden Mahnungen sollte man gute Nerven bewahren und nicht bezahlen, rät Dr. Rathwallner. "Unsere Erfahrung zeigt, dass solche Firmen bisher noch keinen Konsumenten geklagt haben, der die Rechnung nicht bezahlte.", so der Leiter der Konsumenteninformation. ?Leider begleichen fast 80 Prozent der Empfänger doch die Rechnung, davon leben diese Firmen ganz gut?, meinte Rathwallner weiter.
Skype leitete juristische Schritte eine
Skype hat nach eigenen Angaben bereits juristische Schritte gegen die Betreiber des kostenpflichtigen Angebots eingeleitet. In einem Eintrag auf dem Skype-Blog warnt das Unternehmen vor weiteren kostenpflichtigen Angeboten, die allesamt auf Opendownload.de weiter geleitet werden, und rät dazu, die Skype-Software ausschließlich von skype.com herunterzuladen.






